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Berlinfahrt Erlebnisbericht
Dieses Jahr stand die Fahrt des Cornamusa Fanclubs ausnahmsweise nicht unter dem Motto Himmelfahrt mit Freunden, sondern ein ganz besonderer Ruf schallte durch die Sozialen Medien: Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Zum fünfjährigen Jubiläum der Show World of Pipe Rock and Irish Dance schafften es Cornamusa und die Irish Beats Dance Company einen Auftritt im großen Tempodrom in Berlin zu ergattern. Einige Zeit zuvor gaben sich hier bekannte Musiker wie Manowar, Clueso, Amy Macdonald oder beliebte Comedians wie Dieter Nuhr oder Sascha Grammel die Klinke in die Hand. Um den Tourabschluss gebührend zu feiern wurde eine dreitägige Fahrt geplant.

Am Freitag, den 23. Mai ging es um 8 Uhr am Betriebshof des Busunternehmens Siegling in Schleusingen los. An zwei weiteren Haltepunkten wurden weitere Reiselustige aufgesammelt, sodass wir mit etwa 45 Leuten unsere Fahrt nach Berlin antraten. Gegen 15:30 Uhr kamen wir an unserem Hotel in Hönow an und bezogen gleich unsere Zimmer. Zu unserer Freude hatten wir die gesamte Etage für uns, sodass wir niemanden störten. Da die Fahrt ein wenig länger gedauert hatte als ursprünglich geplant, hatten wir nur eine Stunde bevor wir zum ersten Höhepunkt aufbrachen.

Mit den unterschiedlichsten Transportmitteln ging es zur Anlegestelle „Alte Börse“. Dort wartete ein Partyboot auf uns, mit dem wir 4 Stunden über die Spree schipperten. Im herrlichsten Sonnenschein legten wir in der Nähe des Doms ab und starteten eine Rundfahrt mit Erklärungen der Sehenswürdigkeiten durch den Schiffskapitän. Für unser leibliches Wohl sorgte ein tolles Buffet und auch diverse Getränke konnten konsumiert werden. Nach dem Abendessen ließen es sich die Jungs von Cornamusa nicht nehmen die weitere Fahrt musikalisch zu begleiten. Zu Beginn spielten sie vorwiegend Songs aus der Show und machten somit gleich Werbung für die Zuhörerschaft am Ufer. Leider ist nicht überliefert, ob jemand dem Ruf „Morgen Abend live im Tempodrom!“ folgte. Allerdings schienen wir gleich ein paar neue Fans gewonnen zu haben, denn ein kleineres Schiff verfolgte uns eine ganze Weile.

Vor eine Herausforderung stellten uns die vielen Brücken, waren einige doch so tief, dass sich die Passagiere unbedingt hinsetzen mussten um sich nicht den Kopf anzuschlagen. Glücklicherweise gab die Schiffscrew jedes mal rechtzeitig Bescheid und so blieben alle unverletzt und auch die Technik blieb heil.

Die Stimmung auf unserem Boot war wie so oft einfach nur grandios. Auch die Musiker ließen sich davon anstecken und so rief Torsten nach seiner Performance von Über Sieben Brücken übermütig „Und links sehen sie den Eiffelturm!“. Gemeint war natürlich der Fernsehturm. Langsam neigte sich der Tag dem Abend entgegen und krönte alles mit einem wunderbaren Sonnenuntergang, der hervorragende Postkartenfotos entstehen ließ. Ein ganz besonderer Gänsehautmoment wurde uns beschert, als Tommy Gates of Eden für uns sang. Im letzten Rest des schwindenden Tageslichtes sang er mit solcher Leidenschaft, dass nicht nur die Mädels sehr ergriffen waren.

Auf unserem Rückweg, nun in vollständiger Dunkelheit, durchquerten wir die schöne Oberbaumbrücke mit ihren zwei Türmchen. Wir sangen gerade Aloha heja he als plötzlich wie bestellt ein Feuerwerk den Nachthimmel erhellte. Dieser magische Moment stellte auch das letzte Highlight der Schifffahrt dar.

Gegen 23 Uhr wurden wir wieder am Anleger abgesetzt. Hier konnten wir entscheiden, ob wir auf eigene Faust ins Hotel fahren wollten oder ob wir später mit dem Bus fahren wollten. Diejenigen, die sich für den Bus entschieden, überbrückten die Wartezeit bis zur Ankunft des Busses indem sie sich in einer Beach Bar unter freiem Himmel niederließen. Dort saß dann noch eine Gruppe von etwa 30 Leuten gemütlich zusammen. Es wurde sich unterhalten und ein letztes Getränk genossen. Kurz nach halb zwei wurden wir vom Busfahrer eingesammelt und sicher ins Hotel gebracht.

Am nächsten Morgen starteten wir mit einem leckeren Frühstück in den zweiten Tag. Bis zum Konzert am Abend hatten wir den kompletten Samstag zur freien Verfügung. So starteten mehrere Gruppen ihre Ausflüge und füllten die Stunden mit Shopping, Sightseeing oder dem Berlin Dungeon. Diesmal waren die Musiker und Techniker nicht mit von der Partie, denn diese mussten das letzte Konzert der Tour vorbereiten.

Wenn man sich während seiner Besichtigungstour etwas Zeit nahm, konnte man fast das Gefühl bekommen, sich im Süden Europas zu befinden. Strahlender Sonnenschein lud zum verweilen in den unzähligen Restaurants ein und wenn man Glück hatte, konnte man den Klängen eines Straßenmusikers lauschen.

Um 18 Uhr startete der Bus vom Hotel aus zum Tempodrom. Dort angekommen wurde das erste Gruppenfoto aufgenommen. Anschließend stellten wir uns für den Einlass an und staunten über die Menschenmassen, die zum Konzert strömten. Nachdem wir unsere Plätze eingenommen hatten, verteilten wir untereinander ein paar kleine Knicklichter, die sich schon bald um Handgelenke gebunden, in runden Ohrringen eingehängt oder um Hälse gewunden fanden. Somit konnten wir während des Konzertes ein kleines buntes Lichtermeer erzeugen. Viele von uns hatten die Show bereits während der Tournee gesehen, aber für Berlin hatten sich die Tänzer der Irish Beats Dance Company was besonderes einfallen lassen. In ihrer Heimatstadt, auf der großen Bühne tanzten sie die Show erstmals mit bis zu 14 Tänzern. Es machte schon einen ganz gewaltigen Eindruck, als von den Seiten immer mehr Tänzerinnen und Tänzer auf die Bühne marschierten und dann zu steppen begannen. Somit war die Stimmung auch hier sehr schnell am kochen. Leider war das Konzert viel zu schnell vorbei, aber der Fanclub hatte sich noch eine kleine Überraschung einfallen lassen. Während des letzten Songs des Abends Can you hear me positionierten sich 3 Fans direkt vor der Bühne um bei der Cornamusa-Pyramide einen bunten Konfettiregen aus kleinen Handkanonen abzufeuern.

Nach den Auftritt fand wieder die übliche Autogrammstunde von Musikern und Tänzern statt. Auch hier entstand ein richtiges Menschenknäuel. Nachdem die meisten Besucher die Halle verlassen hatten, wurde noch ein Abschlussfoto mit Fanclub, Band und Tänzern gemacht. Anschließend brachte uns unser Bus wieder zurück ins Hotel zur letzten Nacht in Berlin.

Am Sonntagmorgen nach dem Frühstück machte sich schnell Aufbruchsstimmung bereit, denn für 11 Uhr war die Rückreise angesetzt. Da direkt am Hotel die erste Verabschiedung anstand, verzögerte sich die Abfahrt um ein paar Minuten. Die Rückfahrt wurde noch einmal genutzt um sich mit anderen über die Erlebnisse auszutauschen. Gegen halb fünf erreichten wir den Betriebshof des Busunternehmens mit gemischten Gefühlen. Glücklich waren wir, weil wir miteinander wieder eine wundervolle Fahrt erlebt hatten. Doch auch ein gewisses Maß an Wehmut schlich sich ein, weil viele wussten, dass man sich vermutlich erst bei der nächsten Fahrt des Cornamusa Fanclubs wiedersehen würde. Jedoch überwog die Freude bei allen Teilnehmern und es wurde bereits beschlossen im nächsten Jahr wieder nach Berlin zu fahren. Denn auch nächstes Jahr im Mai erwartet uns ein Konzert von Cornamusa und der Irish Beats Dance Company im Tempodrom.
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